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Viel zu einfach: Kreditbetrug im Apple Store | Mac Life

42 Mal hat ein junger Mann in den USA Apple mit einem Kreditkartentrick um die Rechnung für MacBooks, iPhones und Co. geprellt:

 

Viel zu einfach: Kreditbetrug im Apple Store

Viel zu einfach: Kreditbetrug im Apple Store (Bild: Apple)

 

[…]

 

Der Trick

 

Beim Bezahlen zieht Parrish eine Kreditkarte. Bei der Eingabe seiner Geheimnummer gibt er aber absichtlich einen falschen Code ein. Das Kartenterminal weist daraufhin die Bezahlung zurück – und Parrish protestiert, meint, da müsse ein Fehler vorliegen, denn ihm stehe noch genügend Geld auf der Karte zur Verfügung. Dann gibt er vor, bei seiner Bank anzurufen, um den Irrtum zu klären.

 

Bei der Zurückweisung der Kartenzahlung gibt es tatsächlich immer noch die Möglichkeit, sich von der Bank bestätigen zu lassen, dass die Zahlung doch durchgeführt werden kann. Im Normalfall checkt der Bankmitarbeiter kurz, was mit dem Konto los ist, und kann dann eine Freigabe über einen Nummerncode erteilen. Dabei gibt es aber einen Fehler im System, den sich Parrish zu Nutze gemacht hat: wie die Tampa Bay Times schreibt, wird der Nummerncode zum Überschreiben der abgelehnten Kreditkartenrechnung nicht individuell kontrolliert. Es reichte dem Betrüger, einfach einen Code mit der richtigen Anzahl der Nummern anzugeben und bekam die Freigabe.

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s.a.: Tampa man accused of scamming Apple out of $309,768 | Tampa Bay Times.

Radical press demands copyright takedown of Marx-Engels Collected Works | Boing Boing

 

 (Image: If Karl Marx was alive..., Pete Birkinshaw, CC-BY)

(Image: If Karl Marx was alive…, Pete Birkinshaw, CC-BY)

Lawrence and Wishart, a radical press founded in 1936 and formerly associated with the Communist Party of Great Britain, has asserted a copyright over „Marx-Engels Collected Works,“ a series of $25-50-ish hardcovers, and demanded that they be removed from the Marxist Internet Archive. As Scott McLemee notes, the editions in question were „prepared largely if not entirely with the support of old-fashioned, Soviet-era Moscow gold“ and consist, in large part, of arguments about the moral bankruptcy and corrupting influence of claims of private property.

 

Marx-Engels Collected Works will be removed from Marxists.org on May Day.

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Hamburger Hedonisten enttarnen sich: „Ein reines Schauspiel“ | taz.de

Privatdozent des Hedonistischen Instituts für angewandte Populismusforschung über Stammtischparolen und das leichte Spiel, mit haarsträubenden Geschichten in den Medien zu landen.

Absurde Parolen wie: „Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf“ – Plakat zum Uni-Wahlkampf. Bild: Fleischliste

[…]

Ihre Gruppe nennt sich „Hedonistisches Institut für angewandte Populismusforschung“. Jetzt haben Sie mit der Fleischliste einen Platz im Studierendenparlament bekommen…

Allein der Name Fleischliste ist so absurd, dass man das ja eigentlich nicht ernst nehmen kann. Wir haben nicht damit gerechnet, dass wir bei der Wahl ein paar Hundert Stimmen bekommen. Das wirft ja auch ein Schlaglicht auf die politische Kultur. In Europa gibt es ja einen Aufstieg der rechtspopulistischen Parteien. Wir haben die gleichen Mittel benutzt, wie sie Populisten in der Regel verwenden. Das ist tatsächlich angsteinflößend, mit wie wenig Aufwand man damit Erfolg haben kann.

Richtet sich die Aktion gezielt gegen Populismus im Allgemeinen oder auch konkret gegen etwas bestimmtes?

Ursprünglich richtete sich unsere Aktion nur gegen die Mopo, die in der letzten Zeit einen unerträglichen Kampagnenjournalismus etabliert hat.

[…]

Das riecht nach Kommunikationsguerilla. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, sich dieser Mittel zu bedienen?

Unsere Gruppe kommt aus dem Fahrwasser der hedonistischen Internationalen und beschäftigt sich mit Theorien der Kommunikationsguerilla. Also damit, wie man die Zeichen des Diskurses nutzt, um sie gegen den Diskurs selber zu wenden.

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