Tag Archives: flora

Rote-Flora-Spionage: Nur Schill findet es noch richtig gut | ZEIT ONLINE

Hamburgs Innenbehörde kritisiert jetzt den Einsatz einer verdeckten Ermittlerin in der linken Stadtszene. Und: Einem Einsatzleiter war ihre Arbeit im Sender FSK bekannt. VON BENJAMIN LAUFER

 

In den Räumen des FSK

In den Räumen des FSK | © Benjamin Laufer

 

Längst nicht mehr nur Autonome nehmen inzwischen am Einsatz der verdeckten Ermittlerin Iris P. in Hamburgs linker Szene Anstoß: Innensenator Michael Neumann (SPD) persönlich drückte am Mittwochabend im Innenausschuss der Bürgerschaft sein Bedauern über die Umstände der Ermittlungen aus, die die Polizistin in der Privatsphäre zahlreicher Linker und in den Redaktionsräumen des Radiosenders FSK durchgeführt hatte. „Es ist einiges nicht so gelaufen, wie wir es uns heute vorstellen“, sagte Neumann im Rathaus. „Nicht nur juristisch, sondern auch moralisch.“

 

[…]

 

Voll hinter dem Einsatz der verdeckten Ermittlerin steht inzwischen wohl nur noch der ehemalige Innensenator Ronald Schill, der auch einen Teil davon politisch verantwortet. „Die verdeckte Ermittlerin hat bei der Ausforschung der terroristischen Aktivitäten der linken Szene unter vollem Körpereinsatz und Lebensgefahr wertvolle Dienste geleistet“, ließ er per E-Mail ausrichten. Dass ihr Einsatz nun herabgewürdigt werde, erfülle sein „Herz mit tiefer Trauer“.

via 

Rote Flora: 25 Jahre besetztes Kulturzentrum in Hamburg | SPIEGEL ONLINE

25 Jahre besetzte Rote Flora

 

„Ich frage mich, warum wir nicht geräumt wurden“

 

Rote Flora: 25 Jahre ohne Mietvertrag

DPA

 

Es ist eine der längsten Hausbesetzung in der Bundesrepublik: Vor 25 Jahren übernahmen Linksalternative das ehemalige Hamburger Theater Flora – und geben es bis heute nicht her. Eine Multimedia-Reportage aus dem Reich der Aufständischen. Von Christoph Twickel, Benjamin Braden und Martin Jäschke

 

Kein Mietvertrag, kein Hausmeister, kein Kontakt zum Eigentümer: Die Rote Flora ist Deutschlands am längsten besetztes Kulturzentrum. Ein Unikum in der Republik und ein hoch aufgeladener Symbolort. 25 Jahre lang hat sich keine Hamburger Stadtregierung getraut, das einstige Theater räumen zu lassen. Inzwischen gehört die Flora einem insolventen Privatier – dessen Lamento über die Besetzung allerdings weder die Flora-Aktivisten noch die Stadt besonders schert. Im Gegenteil: Hamburgs Politiker haben es fast ein bisschen liebgewonnen, das marode Gebäude im Trendstadtteil Schanzenviertel.

via

Rote Flora: Verkauf derzeit nicht möglich | NDR.de

Flora-Eigentümer Klausmartin Kretschmer © Eventpress Ross

Gegen Flora-Eigentümer Klausmartin Kretschmer ist ein vorläufiges Insolvenzverfahren eingeläutet worden.

Der Eigentümer Klausmartin Kretschmer kann das linksautonome Kulturzentrum Rote Flora nicht mehr verkaufen. Nach Informationen von NDR 90,3 läuft gegen ihn ein vorläufiges Insolvenzverfahren.

 

Es sind nur wenige Zeilen des Amtsgerichts Hamburg, die es aber in sich haben: „Verfügungen des Schuldners über Gegenstände seines Vermögens sind nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam“. Das bedeutet: Kretschmer kann seine Schulden nicht bezahlen und aus seinem Vermögen derzeit nichts verkaufen.

 

via 

Sa. 8.2. Trauermarsch für die getöteten Refugees 13 Uhr S-Bahnhof Sternschanze | Flora bleibt unverträglich!

Auf der Versammlung vor dem abgebrannten Haus in der Eimsbüttler Straße wurde heute Abend beschlossen für Samstag den 8. Februar für 13 Uhr zu einem Trauermarsch für die drei getöteten Refugees zu mobilisieren. Treffpunkt ist S-Bahnhof Sternschanze.

In Folge einer Brandstiftung auf ein Wohnheim in dem Flüchtlinge untergebracht sind in der Eimsbüttler Straße starben gestern drei Menschen, eine pakistanische Mutter mit zwei Kindern, in den Flammen. Ein Großteil der restlichen 30 Bewohner_innen wurde verletzt. Nachdem gestern ein Verteilerkasten als Brandursache vermutet wurde, gehen die Brandermittler seit heute nachmittag davon aus, dass das Feuer absichtlich gelegt wurde. Das Haus war komplett von Refugees als privatisierte Form einer Flüchtlingsunterkunft bewohnt. Eine andere Form der kasernierten Unterbringung die seit langem kritisiert wird. Auch wegen der Gefahr von Anschlägen auf Bewohner_innen.

Während in Ceuta und Lampedusa die Menschen durch das europäische Grenzregime ertrinken, wird in Deutschland durch Kontrollen und Sondergesetze eine rassistische Stimmungsmache betrieben, die Tote durch Brandanschläge und Übergriffe zur Folge hat. Biedermänner, wie Olaf Scholz mit seiner Hetze gegen Lampedusa-Flüchtlinge, sind hierbei die Brandstifter.

Gegen den rassistische Flüchtlingspolitik – Bleiberecht für Alle!

Residenzpflicht und Lagerunterbringung abschaffen!

Schluß mit rassistischen und faschistischen Morden!

Weiterlesen »

via

Kretschmers Kriegserklärung an den Senat: Das Ende des Ultimatums | taz.de

ROTE FLORA Obwohl Eigentümer Hannsmartin Kretschmer die ihm gestellte Frist für eine gütige Einigung verstreichen lässt, glaubt der Senat an eine schnelle Lösung

HAMBURG taz| Am heutigen Montag, Punkt 24 Uhr läuft sie aus: die Frist an Klausmartin Kretschmer, seine Neubaupläne in Bezug auf die Rote Flora auf- und das Gebäude für 1,1 Millionen Euro an die Stadt zurückzugeben. Über seinen Adlatus Gert Baer ließ Kretschmer bereits mitteilen, dass er das Ultimatum verstreichen lassen werde und das Angebot für „unanständig“ halte.

Damit ist der Senat nun unter Zugzwang. Kretschmers Reaktion bewertet er als offene Kriegserklärung, die Zeichen stehen auf harten Konflikt. […]

„Wenn Kretschmer glaubt, er könne Olaf Scholz erpressen, dann hat er sich eindeutig den Falschen ausgesucht“, heißt es im Senat hinter vorgehaltener Hand.

Weiterlesen »

via

Flora muss alternatives Kulturzentrum bleiben | NDR.de | Regional | Hamburg

Das Kulturzentrum Rote Flora im Hamburger Schanzenviertel. © NDR Fotograf: Heiko Block

Die Rote Flora soll ein alternatives Kulturzentrum bleiben. Das sieht die Änderung des Bebauungsplans vor.

Die Zukunft der Roten Flora im Schanzenviertel als alternatives Kulturzentrum ist endgültig gesichert. Am Freitag trat eine Änderung des Bebauungsplans in Kraft, der die Nutzung des Gebäudes rechtsverbindlich festschreibt.

Das macht es für den derzeitigen Besitzer Klausmartin Kretschmer unmöglich, das Gebäude abzureißen, umzubauen, zu erweitern oder gar die Nutzung als alternatives Kulturzentrum zu verändern. Für all diese Dinge bräuchte Kretschmer nun eine behördliche Genehmigung, die ihm jedoch nicht erteilt würde. Gerichtlich vorgehen kann Kretschmer dagegen nicht.

Weiterlesen »

via

Nach der Presse-Konferenz: Scharfe Töne von der Polizei: Die Rote Flora muss weg, wenn … | Nachrichten | Hamburger Morgenpost

Gerhard Kirsch, Landesvorsitzender der Hamburger Polizeigewerkschaft

Gerhard Kirsch, Landesvorsitzender der Hamburger Polizeigewerkschaft
Foto: dpa

 Am Donnerstag erhoben die Rotfloristen bei einer Pressekonferenz schwere Vorwürfe. Die Polizeigewerkschaft findet die Aussagen „unerträglich“ – und geht sogar noch weiter.

Die Flora muss weg – nichts anderes fordern die Gewerkschaftler, sollten die Aktivisten sich künftig nicht selbst maßregeln.

Weiterlesen »

via

Hamburg kauft autonomes Zentrum: Rote Flora wird rekommunalisiert | taz.de

Soll wieder Eigentum der Stadt werden: das linksautonome Stadtteilkulturzentrum Rote Flora. Bild: dpa

 In einem Schreiben an den Kaufmann bietet der Senat einen Preis von 1,1 Millionen Euro für das marode Gebäude im Schanzenviertel. […]

 Der Kaufmann Kretschmer hatte die Rote Flora 2001 für 370.000 D-Mark von der Stadt gekauft. Dabei hatte er zugesagt, eine „dauerhafte, stabile und unbeeinträchtigte Nutzung als Stadtteilkulturzentrum zu ermöglichen“. Sein Ziel sei, so Kretschmer in seinem damaligen Angebot an die Stadt, „eine Befriedung der Situation“. […]

Die Rote Flora teilte mit, sie werde sich am Donnerstag auf einer Pressekonferenz zum Kaufangebot des Senats äußern. Kretschmers Berater Baer nannte auf Anfrage der taz das Schreiben der Stadt eine „Kriegserklärung“. Der angebotene Kaufpreis sei „lächerlich“. Die rechtliche Argumentation der Stadt sei nicht haltbar, so Baer: „Hier wird die Demokratie mit Füßen getreten, indem die Stadt einen Bund mit Linksextremisten eingeht.“

Weiterlesen »

via