Tag Archives: energie

Kohlekraftwerk: Die Schlotlösung | ZEIT ONLINE

Groß, teuer, schmutzig – und unrentabel. Dennoch geht das Kraftwerk Moorburg jetzt ans Netz. Wie konnte es dazu kommen? VON FRANK DRIESCHNER

 

Kohlekraftwerk: Die Schlotlösung

Das Steinkohlekraftwerk in Hamburg-Moorburg in einer Aufnahme von 2011 | © dpa

 

Es ist ein Bauwerk wie aus einer anderen Zeit. Mehr als 300.000 Kubikmeter Beton auf einer Fläche, größer als die Binnenalster, aufgetürmt zu einem Gebirge aus Industriebauten, das selbst den Michel überragt.

 

[…]

 

CDU-Politikerin Herlind Gundelach: „Alle Kundigen sind sich einig, dass Moorburg für Hamburg eine glückliche Idee war.“

Alle Kundigen sind sich einig – das ist ein Satz, der wenig über das Kraftwerk Moorburg sagt, umso mehr aber über Frau Gundelachs Fähigkeit, unerwünschte Sachverhalte nicht zur Kenntnis zu nehmen.

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Atomkraftwerke: RWE-Chef will Politik an Entsorgung beteiligen | SPIEGEL ONLINE

RWE-Chef Terium: „Energiebranche ist von Politik in Kernenergie getrieben worden“

 

RWE-Chef Terium:

DPA RWE-Chef Terium: „Es muss am Ende vertretbar sein – auch für uns“

 

[…] Teriums Begründung, warum am Ende auch der Steuerzahler beteiligt werden soll: „Die Energiebranche ist damals von der Politik in die Kernenergie reingetrieben worden.“ Die Branche habe dies zwar auch gern getan, da sie Geld verdienen wollte, räumte der Manager ein. Damit hätten aber zunächst die Investitionen bezahlt und zweitens die Rückstellungen für die Entsorgungskosten untermauert werden müssen.

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AKW Grohnde: Weitere Defekte im Reaktorkern | NDR.de

Das Atomkraftwerk Grohnde vor einem bewölkten Himmel. © NDR Fotograf: Eric Klitzke

Im Reaktorkern des AKW Grohnde sind nun weitere technische Fehler aufgetaucht. (Themenbild)

Der defekte Generator im Atomkraft Grohnde im Landkreis Hameln-Pyrmont war erst der Anfang: Jetzt haben Experten weitere technische Fehler entdeckt – dieses Mal im Reaktorkern. Bereits in der vergangenen Woche war an einem Bauteil eine gebrochene Feder aufgetaucht. Jetzt haben Kontrolleure gebrochene Federn an zwei weiteren sogenannten Drosselkörpern gefunden. Die Teile sorgen dafür, dass der Kühlkreislauf an den Brennelementen gleichmäßig fließt.

 

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Kosten für den Ausstieg: Vattenfall entzieht sich der Haftung für AKW – Industrie – Unternehmen | Handelsblatt

Durch eine Umstrukturierung hat sich der schwedische Mutterkonzern der Haftung für seine deutschen AKW entzogen. Quelle: dpa

Durch eine Umstrukturierung hat sich der schwedische Mutterkonzern der Haftung für seine deutschen AKW entzogen. Quelle: dpa

Das Unternehmen bestätigte dem Handelsblatt auf Anfrage, dass mit der Verschmelzung der Vattenfall Europe AG auf die Vattenfall GmbH im Jahr 2012 die Haftung für die deutschen Atomlasten nur noch „bis zur obersten deutschen Konzerngesellschaft“ gehe. Bis zur Umstrukturierung dagegen war auch die schwedische Konzernmutter voll in der Haftung. Ein Beherrschungsvertrag war bei der Umstrukturierung aber beendet worden.

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Atomausstieg: Ramsauer verteidigt Fonds-Vorschlag der Energiekonzerne | SPIEGEL ONLINE

Wirtschaftspolitiker Ramsauer:

Getty Images Wirtschaftspolitiker Ramsauer: „Nicht reflexartig verdammen“

Jetzt springt Peter Ramsauer (CSU), Chef des Bundestagsausschusses für Wirtschaft und Energie, den Versorgern bei. „Das ist ein strategischer Vorschlag, über den man nicht nur reden kann, sondern muss. Man sollte der Energiewirtschaft eher dankbar dafür sein, dass sie sich überhaupt mit Vorschlägen einbringt, als sie sofort wieder reflexartig zu verdammen“, sagte Ramsauer SPIEGEL ONLINE.

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Fracking: Bohren, um jeden Preis – Wirtschaft | Süddeutsche.de

Fracking In California Under Spotlight As Some Local Municipalities Issue Bans

In Kalifornien wird bereits fleißig gefrackt – wie hier am Standort Monterey Shale. Auf einen ähnlichen wirtschaftlichen Aufschwung durch billiges heimisches Gas wie in den USA hofft auch die deutsche Regierung. Ihre Haltung zur umstrittenenen Fördermethode weicht auf. (Foto: AFP)

Wo soll das Gas herkommen, wenn Russland wegen des Ukraine-Konfliktes ausfällt? Die Bundesregierung will das umstrittene Fracking erlauben – obwohl eine neue Studie dessen Risiken bestätigt.

Von Silvia Liebrich

 

[…] Während sich die Umweltminister der Länder gerade einstimmig gegen das Fracking ausgesprochen haben, will das Berliner Wirtschaftsministerium die umstritten Technologie zulassen und damit der Industrie entgegenkommen. Der Schutz der Umwelt müsse gegen wirtschaftliche Interessen abgewogen werden, heißt es dort. Damit rückt die Bundesregierung von ihrer Zusage ab, dass der Umweltschutz Vorrang haben muss.

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Atomkraftwerke: Energiekonzerne fordern Bad Bank vom Bund | SPIEGEL ONLINE

Plan der Energie-Konzerne: Bund soll Abriss von Atom-Meilern finanzieren

Atomkraftwerk Grafenrheinfeld bei Schweinfurt: Risiken soll der Bund tragen

Die drei großen deutschen Energieversorger wollen ihre riskanten Atomgeschäfte an den Bund abschieben: Wie der SPIEGEL berichtet, fordern die Konzerne eine staatliche Stiftung, die den Abriss der Meiler und die Lagerung des Atommülls finanziert.

 

Hamburg/Berlin – Die Chefs der drei großen Energieversorger, Johannes Teyssen (E.on), Peter Terium (RWE) und Frank Mastiaux (EnBW), wollen ihr gesamtes deutsches Atomgeschäft inklusive der Atommeiler an den Bund übertragen. […]

Bei einer Einigung über die Stiftung wären die Strombosse nach Informationen des SPIEGEL möglicherweise bereit, die eine oder andere Klage zurückzuziehen oder auf Schadensersatz zu verzichten.

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Iran Offers Europe Gas Amid Russian Energy Embargo Fears | Business Insider

Zanganeh iran

REUTERS/Heinz-Peter Bader

Iranian Oil Minister Bijan Zanganeh wave to journalists as he arrives for a meeting of OPEC oil ministers at OPEC’s headquarters in Vienna December 4, 2013.

 

Iran has indicated it would be willing to supply natural gas to Europe amid concern that Russia could retaliate against EU sanctions by restricting its own supplies of the fuel.

 

The Islamic republic’s oil minister, Bijan Namdar Zanganeh, said at the weekend: “As a country capable of supplying gas in very big volumes, Iran is always willing to be present in Europe’s market, either through pipeline or in LNG [liquified natural gas] form.”

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