Rote Flora: Spionage auf eigene Faust? | ZEIT ONLINE

Was hat die verdeckte Ermittlerin Iris P. in Hamburgs linker Szene ausgeforscht und in wessen Auftrag? Senat und Polizei präsentierten erste Ergebnisse. VON BENJAMIN LAUFER

 

Fast eineinhalb Stunden lang referierten Vertreter der Hamburger Innenbehörde am Dienstagabend, was seit  Wochen nicht nur die linke Szene der Stadt in Aufruhr versetzt: Vom 1. August 2001 bis zum 31. März 2006 war die Polizistin Iris P. unter dem Decknamen „Iris Schneider“ unter anderem in der Roten Flora und dem Radiosender FSK undercover im Einsatz. Dabei drang sie in die Privatsphäre von Dutzenden Linken ein, die sich zu Unrecht ausgeforscht sehen. Anfang November hatte eine „Recherchegruppe“ die Umstände des Einsatzes öffentlich gemacht. Seitenweise verlasen Behördenmitarbeiter nun im Innenausschuss der Bürgerschaft Details zu dem Einsatz, referierten Rechtsgrundlagen und rekonstruierten Gründe für das Vorgehen.

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