Lernen 2.0: Hamburg stoppt WLAN an Schulen | shz.de

 An sechs Hamburger Schulen sollte das digitale Zeitalter Einzug halten. Stadt und Schulbehörde rudern nun zurück: Das Funknetz WLAN sei zu gefährlich für die Gesundheit der Schüler.

 

Lernen mit dem Tablet: Das wird es in Hamburg so bald nicht geben. Zu groß sind die Bedenken bezüglich der Gesundheit der Schüler.

Lernen mit dem Tablet: Das wird es in Hamburg so bald nicht geben. Zu groß sind die Bedenken bezüglich der Gesundheit der Schüler. Foto: A. Geber

 

HAMBURG | Die von der Schulbehörde für nach den Sommerferien angekündigten Maßnahmen, die Schüler dreier Hamburger Stadtteilschulen und dreier Gymnasien jeweils mit Tablet und Notebook auszustatten, liegen vorerst auf Eis.

 

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„Die Korrelation des Anstiegs von Überforderung, Kopfschmerzen, ADHS und psychischen Erkrankungen mit der wachsenden Nutzung der digitalen Medien ist besorgniserregend“, sagte der Ulmer Psychiater und Gehirnforscher Prof. Manfred Spitzer. Nach dem Stand der Wissenschaft sei deren Gesundheitsschädlichkeit eindeutig, die Belastung könne neben Konzentrationsstörungen auch zu Spermienschädigungen bis hin zu DNA-Strangbrüchen und damit zu Krebs führen.

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