Klaus Wicher vom Sozialverband über Geldnot: „Die Altersarmut wächst rapide“ | taz.de

In Hamburg leben so viele Alte von Grundsicherung wie sonst nirgends und die Zahl steigt rapide. Für Betroffene hat das üble Auswirkungen.

 

Hauptstadt der Altersarmut: In Hamburg leben mehr als 22.000 Senioren von Grundsicherung. Bild: dpa

 

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Menschen, die von den 391 Euro Grundsicherung leben, können kaum am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Sie können nicht einfach in den Bus steigen oder ins Theater gehen. Es gibt 3,50 bis 3,80 Euro pro Tag für Ernährung, vier Cent für Bildung. Im Monat müssen 25 Euro für Energie reichen und 1 Euro 81 für neue Schuhe. Diese Menschen wissen nie, wie sie mit dem Essen bis ans Monatsende kommen. Und vor Arztbesuchen haben sie Angst, dass der etwas kostet. So ein Leben macht krank. Arme Menschen sterben früher.

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