G-20-Gastgeber: Australien zieht Sicherheit der Freiheit vor | ZEIT ONLINE

Mehr Macht für Polizei und Geheimdienst, Razzien, Druck auf Medien: G-20-Gastgeber Australien geht nicht nur für den Gipfel auf Nummer sicher. Kritik ist nicht erwünscht. VON JÖRG SCHMILEWSKI

 

G20-Gastgeber: Australien zieht Sicherheit der Freiheit vor

Polizisten patrouillieren im australischen Brisbane, wo am kommenden Wochenende der G-20-Gipfel zu Gast ist. | © Jason Reed/Reuters

 

Der australische Premierminister Tony Abbott hat den Journalisten aus aller Welt zum G-20-Gipfel in Brisbane ein teures neues Pressezentrum spendiert. Den angereisten Medienvertretern soll es an nichts fehlen – womöglich, damit sie den Tagungsort nicht verlassen. Denn vor den Türen des Treffens, in Brisbanes Stadtteil South Bank, herrscht an diesem Wochenende der Ausnahmezustand: Mithilfe einer Sonderverordnung wurde das Demonstrationsrecht eingeschränkt; die Polizei darf Gipfel-Gegner ohne konkreten Anlass festsetzen; Demonstranten droht Haft ohne Haftbefehl.

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