BND-Skandal : Geldgier, der Google-Account und eine E-Mail an die Russen – Nachrichten Politik – Deutschland | DIE WELT

Ein BND-Mitarbeiter – 31 Jahre, geh- und sprachbehindert, seit neun Jahren im Dienst – soll für die USA spioniert haben. Dabei sind unter befreundeten Geheimdiensten feindliche Anwerbungen tabu.

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Er verschickte an die Russen eine E-Mail von seinem Googlemail-Account. Darin angehängt drei interne BND-Dokumente. Doch eine Antwort von russischer Seite bekam er nicht. Allerdings fing der Verfassungsschutz die Nachricht ab und informierte am 5. Juni den BND. Die Abteilung für Eigensicherung (SI) des BND nahm daraufhin Kontakt mit dem Mitarbeiter auf – unter der Tarnung, vom russischen Geheimdienst zu sein. Außerdem wurde die komplette Kommunikation des Mitarbeiters überwacht.

 

Dabei erfuhren die deutschen Dienste auch, dass für den 9. Juli ein weiteres Treffen mit seinem amerikanischen Kontaktmann in Prag geplant gewesen sei. BND-Mitarbeiter wundern sich, dass die amerikanischen Dienste ein weiteres Treffen mit dem Agenten vereinbarten, obwohl sie bereits von den deutschen Nachrichtendiensten darüber informiert waren, dass der Mann unter Beobachtung stand. „Das ist unprofessionell und dreist“, sagte ein deutscher Nachrichtendienstler.

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ps: NebelKerze?!

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