Obdachlose in Hamburg: „Die Verzweiflung ist groß“ | Hinz&Kunzt

Ob Toilettenhäuschen oder Gepäckschließfach: Obdachlose in Hamburg nehmen immer miesere Bedingungen in Kauf, um nicht auf der Straße schlafen zu müssen. Unterkünte oder gar Wohnungen gibt es für sie keine. Die Diakonie fordert deswegen einen Kurswechsel in der Baupolitik.
 

Kersten_milesDie Situation ist für viele Obdachlose aussichtslos

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Hinz&Kunzt fordert von der Stadt endlich neue Unterkünfte für Obdachlose. „Wir wollen nicht, dass Menschen in Autos schlafen, Familien auf der Straße und Obdachlose in Toiletten leben“, sagt Karrenbauer. „Wir wollen, dass alle Menschen eine Unterkunft bekommen. Das muss das Minimalziel einer reichen Stadt wie Hamburg sein.“

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„Hamburg muss gezielter die Wohnungsnot armer Haushalte bekämpfen, dann haben wir auch wieder mehr Platz in den Notunterkünften“, sagt der Landespastor. „Und das heißt: Sozialwohnungen für Arme freihalten und zumindest das selbstgesteckte Ziel ein Drittel Sozialwohnungen beim Neubau einhalten.“

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