Internetpionier Alec Ross: „Nicht zu reden, ist die Taktik von Dreijährigen“ | heute-Nachrichten

Angela Merkel und Barack Obama (Quelle: dpa)

(Quelle: dpa)

 

Er hat Obamas Wahlkampf mitorganisiert und die damalige US-Außenministerin Clinton beraten: Alec Ross ist so etwas wie das Mastermind der amerikanischen Internetpolitik. Im heute.de-Interview setzt er sich für einen Cyberdialog zwischen Deutschland und den USA ein. Trotz NSA. Und ohne Zugeständnisse.

 

heute.de: Deutschland und die USA wollen einen gemeinsamen Cyberdialog starten. Wie kann man das denn machen, wenn zeitgleich die NSA Millionen Deutsche abhört?
 
Alec Ross: Nicht nur die USA praktizieren Massenüberwachung. Andere Länder, darunter auch Deutschland, haben ebenfalls die Möglichkeiten dazu.

 

[…]

 

heute.de: Das heißt, ein No-Spy-Abkommen finden Sie nicht gut?

 

Ross: Es wird schlicht und ergreifend nicht kommen. Einer der Terroristen vom 11. September hat in Deutschland gelebt. Es gibt eine reiche Geschichte von gewaltsamem Extremismus in Deutschland, inklusive dem Attentäter vom 11. September. Sollte es also ein No-Spy-Abkommen geben? Nein!

via

Eine Meinung zu | One response on “Internetpionier Alec Ross: „Nicht zu reden, ist die Taktik von Dreijährigen“ | heute-Nachrichten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.