Norwegen-Reise – „Deutschland steht an der Seite der Unterdrückten“ | Deutschlandradio Kultur

Bundespräsident Joachim Gauck in Norwegen

Bundespräsident Joachim Gauck (dpa / picture alliance / Maurizio Gambarini)

Wiese: Sie haben ja schon auf der Münchner Sicherheitskonferenz sich für mehr deutsches internationales Engagement ausgesprochen. Bedeutet dieses internationale Engagement in Ihrem Sinne auch militärisches Engagement?

 

Gauck: Erst einmal meine ich nicht das, was Deutschland in vergangenen Jahrhunderten oder in dem Jahrzehnt des Krieges an den Tag gelegt hat: deutsches Dominanzgebaren. […] Aber heute ist Deutschland eine solide und verlässliche Demokratie und ein Rechtsstaat. Es steht an der Seite der Unterdrückten. Es kämpft für Menschenrechte. Und in diesem Kampf für Menschenrechte oder für das Überleben unschuldiger Menschen ist es manchmal erforderlich, auch zu den Waffen zu greifen.

via 
 

ps:

Und in diesem Kampf […] ist es […] erforderlich, […] zu den Waffen zu greifen.

 

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