Initiative „Reset the Net“ – Aufruf zur kollektiven Verdunkelung im Netz – Digital | Süddeutsche.de

Das Ausmaß der globalen Überwachung ist immens, doch die Wut der Bürger bleibt verhalten. Nun versuchen Aktivisten, die Nutzer im Internet vor Geheimdiensten zu schützen. Doch dafür müssten die Bürger auch mitmachen.

 

Inside A Vodafone Group Plc Store As Mobile Telecoms Company To Restate Financial Information

Vodafone-Bericht zur Überwachung Regierungsbehörden können Telefonate live mithören Vodafone macht erstmals öffentlich, welches Ausmaß die Überwachung seiner Kunden in vielen Ländern hat. Der Konzern offenbart, wie häufig Polizei und Geheimdienste auf Daten zugreifen wollen. Doch Anfragen sind für die Behörden gar nicht immer nötig.

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Hinter der Initiative stecken amerikanische Bürgerrechtsorganisationen, die lange Erfahrung mit dem Internet haben. Allen voran die Electronic Frontier Foundation, die vom ehemaligen Texter der Hippieband Grateful Dead, John Perry Barlow, mitgegründet wurde. Die Organisation erkannte schon 1990, dass es nötig sein wird, das Netz vor dem Zugriff staatlicher Stellen zu schützen.

 
Für „Reset the Net“ fand Barlow nun einen prominenten Mitstreiter: Edward Snowden. Der schrieb einen Aufruf für die Webseite. Darin betonte er, dass es an den Bürgern selbst liegt, die Überwachung zu stoppen, wenn es die Parlamente schon nicht tun. Dies sei mithilfe der Naturgesetze einfacher als mithilfe staatlicher Gesetze.

 

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