Italien lässt Börsenspekulant Homm frei – Wirtschaft | Süddeutsche.de

Florian Homm

Hofft in Deutschland auf Schutz vor einer Auslieferung an die USA: Der in Italien überraschend freigelassene Börsenspekulant Florian Homm. (Foto: dpa)

Mit dubiosen Geschäften war Florian Homm erst reich geworden, dann im Gefängnis in Italien gelandet. Nach SZ-Informationen ist er nun auf freiem Fuß und hält sich in Deutschland auf. Das dürfte ihn vor einer Auslieferung an die USA schützen.

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Die US-Justiz, die gegen den Ex-Börsianer ermittelt, hatte ihn in Italien festsetzen lassen und seine Überstellung in die USA betrieben. Homm soll dort Anleger bei Wertpapiergeschäften um 200 Millionen Euro betrogen haben, was er zurückweist. In den USA hätten ihm formal 225 Jahre Gefängnis, also faktisch lebenslange Haft gedroht. […]

 

In der Bundesrepublik dürfte der frühere Börsenspekulant erst einmal weitgehend sicher sein. Die deutschen Behörden liefern eigene Landsleute selten an andere Staaten aus. Ob die US-Justiz nun einen Auslieferungsantrag in der Bundesrepublik stellen wird, bleibt abzuwarten.

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