AfD in Hamburg: Reiche Wahlkämpfer und arme Wähler | ZEIT ONLINE

Die AfD ist künftig in allen Hamburger Bezirken vertreten. Dabei hatten die Rechtspopulisten weder ein Wahlprogramm noch starke Kandidaten. Wie konnte das passieren? VON STEFFI HENTSCHKE

Beschmiertes AfD-Plakat

Beschmiertes AfD-Plakat in Hamburg: Die AfD in der Hansestadt will sich mit der Inneren Sicherheit profilieren. | © Julia Kneuse

Hätte die Alternative für Deutschland (AfD) die Dreiprozenthürde für die Hamburger Bezirkswahlen nicht erreicht, dann hätte Kay Gottschalk die Schuldigen schnell ausgemacht. Während der vergangenen Wahlkampfwochen wurden immer wieder Plakate der AfD beschmiert oder zerstört – und für den Kandidaten für den Bezirk Mitte steht fest, dass linksalternative Gruppen dafür verantwortlich sind. „Kein Wunder, dass wir angesichts dieser gezielten Attacken kaum wahrgenommen wurden“, sagt der Endvierziger mit schmächtiger Statur.

 

„Das hat jetzt ein Ende. Jetzt wird gegen links gekämpft!“

[…]

So unterstützte die AfD Anwohnerproteste gegen eine Asylbewerberunterkunft im Alsterviertel Harvestehude, fordert die Räumung der Flora und verlangt mehr Personal für die Polizei.

via

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.