Identitären-Marsch: Hundert Anzeigen und scharfe Kritik am Vorgehen der Polizei – Rechtsextremismus | derStandard.at

Schwangere verlor Kind

 

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Eine junge Demonstrantin beschreibt auch eine für sie und ihre Freundinnen nicht erklärbare Einkesselung durch die Polizei in der Josefstädter Straße als furchterregend: „Da waren nicht einmal mehr Identitäre in unserer Nähe, da war gar nichts“ […]. Sie ist überzeugt: „Das war die Rache für den Akademikerball“.

 

Die Polizei erklärt auf die Einkesselung angesprochen, in der Nähe befände  sich ein Lokal, in dem die Identitären zu dem Zeitpunkt eingekehrt waren, deswegen musste man die Identitäten der Frauen feststellen. Man werde sich aber „alle Vorwürfe noch im Detail genau anschauen“.

 

Die Schwangere sei „sichtbar schwanger gewesen und ist von den Polizisten umgestoßen worden“, sagt eine Zeugin derStandard.at. Die Polizei kann das nicht bestätigen. Man habe von der Schwangerschaft nur erfahren, weil sie selbst diese den Beamten mitgeteilt habe. Die Frau wurde jedenfalls aus dem Spital wieder entlassen und auf freiem Fuß angezeigt. Für sie endete der Einsatz jedenfalls mit schwerwiegenden Folgen: Sie verlor am Samstag ihr Baby.

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s.a.:

 Die Polizeisprecherin dazu: „Prinzipiell gilt: Wenn man sich der Polizei in den Weg stellt, muss man mit Konsequenzen rechnen, auch wenn man schwanger ist“.

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