Roboter im Journalismus: Wie Maschinen unseren Umgang mit News verändern | t3n

Stell dir vor, du kommst morgens in deine Redaktion und dort sitzt auf einmal ein neuer Kollege. Und sobald er Platz genommen hat, textet er hunderte Texte pro Sekunde, gespenstisch aktuell und in acht Sprachen. Gleichzeitig. Sobald der Ticker reinkommt, ruft er auch schon „Fertig!“ „Finito!“, „Finit!“, „Done!“ – und so weiter. Die Rede ist nicht etwa von einem neuen, hypermotivierten Superpraktikanten, sondern von einem Text-Roboter. So wie der, der dieser Tage in Stuttgart vorgestellt wurde.

 

Der Roboter-Journalist arbeitet direkt auf der Bedeutungsebene

 

Der „AX“, der von uns bei aexea entwickelt wird, ist deutschlandweit der erste Roboter für Journalismus . Er ist bisher auf Sport- und Wetterdaten trainiert, aber grundsätzlich lernfähig. Was an ihm neu ist, ist seine Fähigkeit, direkt aus Daten logische Schlüsse zu ziehen und sie gegeneinander aufzurechnen, bevor er spricht oder schreibt. Er stellt also aus abstrakten Daten über ein semantisches Modell konkrete Aussagen her und reichert sie mit seinen eigenen Schlussfolgerungen an.

via

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.