Hardware-Hacker: Wie man einen Laptop vor Angreifern schützt | SPIEGEL ONLINE

Hardware-Hacker: Laptop zerlegt, Angriff abgewehrt

Von Ole Reißmann

Hardware-Hacker: Alles muss raus

Peter Stuge

Mikrofon herausreißen, Schnittstellen kappen, Bios überschreiben: Um Computer vor Angreifern zu schützen, muss man brutal vorgehen. Wir haben den Eingriff gewagt – und einen Laptop „gehärtet“. Für den Alltag ist das kaum praxistauglich. Im Zweifel ist der Rechner danach im Eimer. 

[…] Der Hardware-Hacker Peter Stuge zeigt mir, wie man einen Computer mit Lötkolben, Schraubenzieher, Skalpell und neuer Software möglichst sicher macht. „Härten“ sagen die Hacker dazu. Wenn Stuge mit dem Gerät fertig ist, soll es eine Festung sein, nicht so leicht einzunehmen und nicht so leicht auszuforschen wie ein gewöhnlicher Rechner. […]

Tief im Rechner sitzt ein Aufpasser

[…] Auf neuen Rechnern steckt in der Bios-Software auch eine Funktion namens „Secure Boot“. Die soll sicherstellen, dass nur Software auf dem Rechner startet, die der Hersteller erlaubt hat. Damit ein Computer einen Windows-Aufkleber bekommen darf, muss ein Bios nach dem sogenannten UEFI-Standard mit Secure Boot installiert sein, das ab Werk nur von Microsoft ausgewählte Programme startet.

 

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