Gesundheitsausschuss: Einsatz von Pfefferspray: Opposition streitet mit Polizeiarzt | Berlin | Tagesspiegel

Beißender Sprühnebel. Immer wieder setzt die Polizei auch Pfefferspray ein. Im Jahr 2012 traf es sogar zwölf Beamte. Foto: dpa

Beißender Sprühnebel. Immer wieder setzt die Polizei auch Pfefferspray ein. Im Jahr 2012 traf es sogar zwölf Beamte. – FOTO: DPA

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Der Gesundheitsausschuss des Abgeordnetenhauses stritt am Montag über Pfefferspray – die Opposition fand die Bemerkungen des eigens eingeladenen Polizeiarztes „frech“ und „daneben“. Der überraschte mit einem bemerkenswerten Statement.

 

Wie gefährlich ist Pfefferspray? Können Betroffene sogar sterben? […]

Und so ging es ungewohnt deutlich zur Sache, als der Chef des polizeiärztlichen Dienstes, Bernd Mützel, im Ausschuss befragt wurde: Ja, das Spray verursache Schmerzen, was der Sinn einer Waffe sei. Ihm sei aber kein Fall bekannt, in dem Pfefferspray zum Tode geführt habe. Gefährlich seien im Zusammenwirken vielmehr zuvor eingenommene Drogen. Außerdem würden sich Hooligans inzwischen auf den Einsatz des Sprays vorbereiteten, was zuweilen zu einer Desensibilisierung führe. Doch nicht nur dann wirke die Waffe schwach, sondern auch bei bestimmten Einwanderern.

 

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