Finanzdaten im Ausland gespeichert: Spionage tatsächlich denkbar | taz.de

Die Bundesregierung schließt nicht aus, dass US-Dienste Daten deutscher Finanzdienstleister ausspähen. Man sieht aber keinen Handlungsbedarf.

Die Allianz übergibt den Betrieb seiner Rechenzentren an IBM – keine Gefahr, meint das Unternehmen. Bild: ap

 HAMBURG taz | Was passiert, wenn deutsche Finanzdaten von amerikanischen Firmen verwaltet werden? Liest dann der amerikanische Geheimdienst NSA mit? Die Erkenntnis der deutschen Bundesregierung: „Ein Zugriff der NSA in Kooperation mit entsprechenden IT-Dienstleistern auf Daten deutscher Finanzdienstleistungsunternehmen ist theoretisch nicht auszuschließen“, heißt es in einer Antwort des Finanzministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag. Allerdings: Konsequenzen zieht das Ministerium daraus keine.

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