Gefahrenzone: Hamburger Polizei findet Draht, Klobürsten und Schals | ZEIT ONLINE

Neun Tage durchkämmte die Hamburger Polizei die Gefahrenzonen, Innensenator Neumann kündigte gefährliche Funde an. Die tatsächliche Ausbeute der Polizei sieht anders aus.

 

Eine Demonstrantin trägt eine Klobürste als Symbol gegen Polizeiwillkür im Hamburger Schanzenviertel.

Eine Demonstrantin trägt eine Klobürste als Symbol gegen Polizeiwillkür im Hamburger Schanzenviertel. | © Malte Christians/dpa

 

Die Hamburger Polizei hat während der neun Tage dauernden Kontrollen in den eingerichteten Gefahrengebieten nur wenige gefährliche Gegenstände sichergestellt. Bei ihren fast 1.000 Kontrollen konfiszierten die Beamten unter anderem 19 Böller, einen Schlagstock, zwei Knüppel, Pfefferspray, zwei Tierabwehrsprays und ein Taschenmesser. Das geht aus einer von der Hamburger Linken veröffentlichten Aufstellung der Polizei hervor.

Hinzu kommen sechs sogenannte Vermummungsutensilien wie eine ABC-Schutzmaske oder auch Schals, die überprüfte Personen bei sich führten. Weiter wurden ein Seitenschneider, Draht, Klebeband, Kleister und zwei Farbspraydosen beschlagnahmt.

Darüber hinaus wurden laut der Liste eine Plastiktüte, ein Plastikeimer und ein Zelt einbehalten. Festgestellt, aber nicht konfisziert, wurden außerdem unter anderem eine unbekannte Anzahl an WC-Bürsten sowie eine „Haushaltsrolle in Alufolie eingewickelt, innen ein Zettel mit der Aufschrift ‚Peng'“. Die gesamte Liste der sichergestellten Gegenstände ist hier einsehbar.

„Gefährliche Funde zeigen, dass die Maßnahme erforderlich war“

 

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