Gefahrengebiet Hamburg: „Demokratie braucht Kritik an der Polizei“ | Kultur | Frankfurter Rundschau

„Lass dich vom System nicht unterkriegen“, war das Motto dieser Demo in Hamburg. Foto: dpa

Hamburg droht überall: Der Philosoph Daniel Loick äußert sich im FR-Interview über Hamburger Gefahrenzonen, Polizeialltag und Demokratie. […]

Die Polizei ist also auch ein politischer Akteur. Kann man generell sagen, was für Interessen sie verfolgt?

Es ist nur ein Teil des Problems, dass Polizeibeamte sich tatsächlich ein Programm setzen und das durchziehen. Das scheint in Hamburg tatsächlich so zu sein, aber das größere Problem ist, dass die Beamten in der alltäglichen Polizeiarbeit eben gemäß ihrer polizeilichen Weltanschauung agieren. Und das heißt zumeist, bestimmte Mitglieder der Gesellschaft als Gefahr zu sehen. In Hamburg wollte man im Gefahrengebieten zum Beispiel „relevante Personengruppen“ kontrollieren. Da ist offensichtlich, dass das nur aufgrund von Vorurteilen geht, nämlich darüber, was ein Linker ist und wie er aussieht.

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