Nazi-Aufmarsch in Magdeburg: „Auf Biegen und Brechen“ | taz.de

In Magdeburg konnten trotz breitem Protest Rechstextreme ihren „Trauermarsch“ ausrichten. Politiker machen die Polizei verantwortlich.

Löste die Blockaden von Gegendemonstranten auf: die Polizei in Magdeburg. Bild: dpa

MAGDEBURG taz | Sie wurden vor dem Marsch gestoppt. Sie saßen in der Bahn fest. Am späten Samstagnachmittag konnte in Magdeburg dennoch die rechtsextreme „Initiative gegen das Vergessen“ ihren vermeintlichen „Trauermarsch“ ausrichten. Unter dem Motto „Ehrenhaftes Gedenken statt Anpassung an dem Zeitgeist“ zogen etwa 1.000 Rechtsextreme durch die Straßen der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt. „Auf Biegen und Brechen hat die Polizei den Rechtsextremen diesen Marsch ermöglich“, sagte die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag, Claudia Dalbert.

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