Gefahrenzone Hamburg: Fürsorgliche Belagerung | Politik | Frankfurter Rundschau

In Hamburg versetzt die Polizei Teile der Stadt in den Ausnahmezustand und gibt offen zu, dass es um eine Machtdemonstration geht: der Staat gegen die linke Szene. Die Lage ist entsprechend angepannt. Ein Besuch auf St. Pauli.

HAMBURG –
Die Situation kippt ohne Vorwarnung. Eben noch haben ein paar junge Leute vor einem Kiosk einen ganz normalen Dienstagabend auf St. Pauli verbracht, Selbstgedrehte geraucht und Bier getrunken. Auf einmal sind sie im Visier der Staatsmacht. Mit quietschenden Reifen und heulenden Sirenen stoppen drei Mannschaftswagen der Polizei, Polizisten in Kampfmontur springen heraus, sprinten los und drücken ein paar Meter weiter zwei junge Männer an die Wand. „Hey, was soll das?“, ruft jemand.

Die Beamten riegeln die Straße ab, drängen Passanten weg und wollen auch von der Gruppe am Kiosk Ausweise sehen.

 

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