Burn-out: Mode oder Aufschrei | taz.de

Viele belächeln das Ausgebranntsein als Managerkrankheit. Doch die vielen Burn-outs bedeuten mehr: Die Erschöpfung bedroht die Demokratie.

Wenn nichts mehr geht, geht vielleicht noch Ausspannen

Wenn nichts mehr geht, geht vielleicht noch Ausspannen. Bild: photocase / ahkka

Bereits vor 20, 30 Jahren war Burn-out als „Helfersyndrom“ unter Sozialarbeitern ein bewegendes Thema, also in einer Nische. Heute lässt es sich aus den Zentren dieser Mediengesellschaft nicht mehr vertreiben. Der Kultursoziologe Ulrich Bröckling stellt fest: Zwar werde von Fachleuten unentwegt gestritten, ob Burn-out ein eigenes Krankheitsbild sei, nur ein anderes Wort für erschöpfungsbedingte Depressionen oder nur eine von der Therapie- und Wellnesswirtschaft erfundene Mode, jedoch stehe fest: Burn-out ist „ein Diskursereignis von geradezu epidemischen Ausmaßen“.

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