Chaos Communication Camp: Internet, wie es sein sollte | ZEIT ONLINE

Es ist ein „Internet, wie es sein sollte“, wie Leefmann gerne sagt. Was er meint: Bis zu zehn Gigabit pro Sekunde, keine Filter, keine Beschränkungen. Mit ebenso viel Bandbreite für den Download wie für den Upload. Eine Verbindung, so schnell, dass man von Ladezeiten nicht mehr reden kann. So schnell, dass Anlieger in Reichweite des offenen Camp-WLANs zur Ziegelei kommen und vorsichtig fragen, ob das Internet eigentlich bleibt, wenn das Camp vorbei ist.

 

Vier Monate Zeit

 

Leefmann und die 28 Mitglieder seines Teams haben das Netz zusammen aufgebaut, und wie sie das gemacht haben, sagt einiges darüber aus, was möglich wäre in Sachen Breitbandversorgung in Deutschland, wenn man nur wollte.

Gerade mal vier Monate hat es von der ersten Begehung der Ziegelei durch die Veranstalter des Camps bis zur Fertigstellung des Netzwerks gedauert. In einer Gegend von Brandenburg, in der es viel Wald und Wiesen und Wasser gibt, aber wenig Menschen. Und wenig Breitbandinternet.

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